Die Sache mit der Waschmaschine oder den Flöhen ;-)

Seit einigen Wochen schon, ist uns klar demnächst brauchen wir eine neue Waschmaschine, bisher konnten wir all Ihre Macken noch überwinden.

Wie so oft im Leben kommt sowas im ungünstigsten Augenblick. 

 

Unser kleiner verbliebener Kater Willy, hat einen oder mehrere Flöhe mit nach Hause gebracht. Gut als Tierbesitzer und Liebhaber empfinde ich das als nicht weiter schlimm. Katerchen wird entfloht mit speziellem Mittel. Um aber eine effektive  und nachhaltige Lösung anzustreben ist es notwendig, sämtliche Polstermöbel, Teppiche etc. abzusauen und zu reinigen. So natürlich auch das Bett, zumal Katerchen hier gern seine Nickerchen abhält.

 

Gesagt getan, Betten abgezogen, und alles nach und nach in die Maschine. Die Zickerein wurden schlimmer während dieses Waschabends... Am Ende hat die Maschine aufgegeben, evtl war ihr der Flohbefall zu derb ;-) Wasser lief überall raus, Motor funktionierte nicht mehr, Schlauch geplatzt. Totalschaden quasi. 

Nachdem ich meinen Partner zu hilfe geholt hatte, wir das Wasser gestoppt und die Pfützen getrocknet hatten, fing dieser, typisch Mann, an die Ursache zu ergründen, alles abzubauen, hier zu kucken da zu kucken. Die Situation war angespannt auf allen Seiten. Nun ja Katerchen entschied sich derweilen für einen spaziergang auf dem Dach.

Das die Maschine nicht zu retten ist bzw. eine Reparatur auf Grund der älte des Geräts und der zu hohen Kosten nicht in Frage kommt, haben wir uns für den Kauf einer neuen entschieden. Mir zumindest scheint das, die einzig vernünftige Entscheidung. Das Gerät wird morgen geliefert und ich freue mich, denn so ein neues Gerät hat ja auch allerlei neue Funktionen. Und sobald diese aufgestellt und kalibriert ist, werde ich mit der Mission Entflohung entgültig fortfahren.

27.4.17 13:18, kommentieren

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Wenn Katzenmenschen aus der Bahn geworfen werden.

Nachdem wir das neue gemeinsame Haus bezogen hatten, alles eingerichtet war und wir uns ein paar Monate eingelebt hatten, machte sich im Zuhause der Gedanke nach tierischen Mitbewohnern breit.

Nach einer Weile der Diskussion bzw. dem abwägen des für und wieders. Klären der Versorgung, falls man mal im Urlaub ist etc. 

Stand schnell fest zwei Katzen werden angeschafft. Das woher war schnell bestimmt, den ein befreundetes Paar mit Landwirtschaft konnte uns zwei Katerchen vermitteln. 

 

Die beiden Brüder Willy und Blacky haben sich über die Monate eingelebt und es spielten sich gewisse alltagsregelmäßigkeiten ein. 

Katerchens haben ja morgens um halb sechs hunger und wissen einen auf Ihre charmante Weise zu wecken. 

 

Wir wurden alle vier ein eingespieltes Team, eine Familiy. 

 

Aber wie so oft, hatte das Schicksal andere Pläne mit uns. 

 

Vergangene Woche, Blacky hatte morgens keine Lust wieder ins Haus zu kommen, und es war auch nicht das erste Mal, dass die beiden getrennte Tagespläne hatten, blieb er also während wir in die Arbeit mussten draußen. 

Nach Feierabend wunderte ich mich noch, wieso Katerchen nicht wie üblich schon ums Eck geschossen kommt. Aber gut wenn Mietze mal auf Streifzug ist, wieso auch nicht. Beim Beginn das Abendessen zuzubereiten, bermerkte ich bereits ungewöhnliches treiben auf der Straße, mit einer mir unbekannten Dame die mit einer Kiste im Arm an allen Türen klingelte. 

So auch an unserer.... Das Schicksal stand vor der Tür, in der Kiste der leblose Körper des geliebten Katerchens..

Ich wusste zwar dass mein Partner noch einen Termin hatte, informierte ihn aber "höchst Panisch" trotzdem.

Was übrig bleibt ist die Erinnerung an unseren Kater und das Grab im Garten und jede Menge trauer. Da mag es Menschen geben denen das schlichtweg egal ist, wir gehören zur Kategorie das diese Tiere unsere Freunde und Familienmitglieder sind. 

So wirft es einen doch aus der Bahn. 

Der verbliebene Bruder Willy, trauert natürlich auch und versteht wohl gerade die Welt nicht mehr. Irgendwann wenn Zeit ins Land gegangen ist wird er wieder einen Kameraden bekommen, soviel ist sicher. 

 

Was aber war auf der Straße passiert. Die nette Dame die gekommen war um uns Blacky zu bringen, war nicht die oder der Täter. Ein blaues Auto muss wohl mit überhöhter Geschwindikeit durch das Siedlungsgebiet gedonnert sein, hat die Katze überfahren, wobei es von Kindern gesehen wurde. Diese Kinder haben dann im nächsten Haus Hilfe geholt. Was genau mir die Dame alles gesagt hat, kann ich gar nicht mehr nachvollziehen denn als ich realisiert habe was geschehen war, konnte ich ihr nicht mehr zuhören. 

Mittlerweile weiß ich welches Auto es war, wo die "an dieser Stelle erspare ich Euch und mir die bösen Worte die ich für diese Person hätte" Person wohnt. Sie rasst täglich durch die Siedlung geschätz mit 60-70 Sachen. Es wäre 30. Es ist eine Kinder und tierreiche  Siedlung, aber es gibt wohl Menschen die keinen Anstand haben, ein Tier überfahren und liegen lassen. FEIG wie ich finde. Ich habe die Person im Geiste mehr als einmal übelst verflucht und mir vorgestellt was ich mit Ihr Anfange. Sollte ich ihr mal Frau zu Frau begegnen werde ich nur sagen, dass Sie sich wünschen soll dass nie jemand wie sie rast und vielleicht ihr Kind (bisher hat sie keine ist ja selber noch eins) überfährt.

Natürlich fragt man sich, ob die Person dann auch abhaut wenn Sie einen Menschen verletzt??!!

Wenn es Karma gibt dann hoffe ich es wird ihr doppelt und dreifach vergolten und ich hoffe sie schmort dafür im tiefsten Kreis der Hölle. 

 

 

 

27.4.17 11:50, kommentieren